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Mehr Alternativen und schnellerer Umstieg aufs E-Auto

Bericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität:

Mindestens 14 Millionen E-Fahrzeuge bis zum Jahr 2030 sprechen eine deutliche Sprache

Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) stellt den Bericht „Wege für mehr Klimaschutz im Verkehr“ der AG 1 (Klimaschutz im Verkehr) vor. Dazu erklärt Ernst-Christoph Stolper, Vertreter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in der NPM und Mitautor des Berichts: 

„Wir begrüßen, dass der Bericht ambitioniertere Ziele für die Elektromobilität enthält als von der Bundesregierung bisher vorgesehen. Mindestens 14 Millionen E-Fahrzeuge bis zum Jahr 2030 sprechen eine deutliche Sprache: Der Abschied vom Verbrenner ist kein Ziel in ferner Zukunft, sondern die Aufgabe dieses Jahrzehnts. Allerdings müssen sich die Fahrzeuge deutlich wandeln. Statt großer und schwerer Karossen sollen zukünftig vor allem kleine, ressourcenschonende Fahrzeuge gefördert werden. Wer sozialverträglich auf Elektromobilität umsteigen will, fördert Kleinwagen. Dies kann zum Beispiel über die Einführung eines Bonus-Malus-Systems und eine Reform der Kfz-Steuer erfolgen. 

Doch die Mobilitätswende kann nur gelingen, wenn es attraktive Alternativen zum eigenen Auto gibt. Unser Bericht enthält in den Teilen zum Schienenverkehr und zur urbanen Mobilität viele Vorschläge für eine klimaverträgliche Verkehrspolitik jenseits des Autos. Wir brauchen den massiven Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs auf dem Land und in den Städten ebenso wie den Vorrang für Fuß- und Radverkehr. Die nächste Bundesregierung muss sich das vornehmen und den Straßenraum fair verteilen, das Straßenverkehrsrecht neu ausrichten und sich endlich klar zur Vision Zero bekennen.“ 

BUND / 24.06.2021

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