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Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei

Kommission startet Konsultation zu Fangmöglichkeiten für 2022

Die Kommission veröffentlicht jedes Jahr eine Mitteilung, in der sie die Fortschritte beim Zustand der Fischbestände darlegt und eine breit angelegte öffentliche Konsultation zur Festsetzung der jährlichen Fangmöglichkeiten für das folgende Jahr einleitet.

Die Europäische Kommission hat Mittwoch die Mitteilung „Auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Fischerei in der EU: Sachstand und Orientierungslinien für 2022″ angenommen. Daraus geht hervor, dass die Fischerei im Einklang mit den Zielen des europäischen Grünen Deals nachhaltiger wird. Virginijus Sinkevičius, zuständiger Kommissar für Umwelt, Meere und Fischerei erklärt: „Dank der unermüdlichen Anstrengungen unserer Fischerinnen und Fischer sind die EU-Fischereien auf dem besten Weg zu einer noch nachhaltigeren Nutzung des Meeres.“ In der Mitteilung werden gleichwohl weitere Anstrengungen zum Schutz der Meeresressourcen gefordert. Interessierte Kreise sind aufgefordert, bis zum 31. August an einer öffentlichen Konsultation teilzunehmen und ihre Ansichten zu den Fangmöglichkeiten für 2022 darzulegen.

Die Pandemie hat unsere Fischereigemeinschaften zwar hart getroffen, doch hat sich bestätigt, dass ökologische Nachhaltigkeit der Schlüssel zur wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit ist.Die Lage im Mittelmeer und im Schwarzen Meer erfordert unsere besondere Aufmerksamkeit, jedoch muss in allen unseren Meeresbecken mehr getan werden, um den Grünen Deal auch in der blauen Wirtschaft zu verwirklichen.Ich zähle darauf, dass alle ihren vollen Beitrag leisten“, so Sinkevičius.

Aus der Mitteilung von 2021 geht hervor, dass insbesondere im Nordostatlantik für die große Mehrheit der Bestände, die mit dem Ziel des höchstmöglichen Dauerertrags bewirtschaftet wurden, Nachhaltigkeit erreicht wurde. Gemeint ist hiermit die maximale Menge Fisch, die Fischer aus dem Meer entnehmen können, ohne die Wiederauffüllung und künftige Produktivität des Bestands zu gefährden. Man spricht dabei von „maximum sustainable yield“ (MSY).

Gesunde Bestände trugen zu einer weiteren Verbesserung der sozioökonomischen Leistung des Sektors bei, der dadurch trotz der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie weiterhin profitabel war. Die Fischerei wurde von der Gesundheitskrise hart getroffen und Schätzungen zufolge verringerte sich der Wert der angelandeten Fische im vergangenen Jahr gegenüber 2019 um 17 %. Die rasche Unterstützung des Sektors durch die Kommission, insbesondere durch die Bereitstellung von Mitteln in Höhe von 136 Mio. EUR im Rahmen des Europäischen Meeres- und Fischereifonds, hat dazu beigetragen, die Auswirkungen der Pandemie schnell abzufedern.

EU-Kommission / 09.06.2021

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Written by Claudia Carmen

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