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Eurobarometer-Umfrage

Vertrauen seit letztem Sommer gestiegen

Für die Standard-Eurobarometer-Erhebung Winter 2020-2021 (EB 94) wurden vom 12. Februar bis zum 18. März 2021 durch mündliche, persönliche und durch Online-Befragungen in den 27 EU-Mitgliedstaaten und zwölf weiteren Ländern oder Gebieten 27.409 Personen befragt.

Die COVID-19-Pandemie überschattet nun seit über einem Jahr den Alltag in Europa, doch laut der Freitag vorgestellten Standard-Eurobarometer-Umfrage vom Februar/März 2021 sehen die europäischen Bürgerinnen und Bürger die EU weiterhin positiv. Fast die Hälfte der Europäerinnen und Europäer (49 Prozent) hat Vertrauen in die Europäische Union, in Deutschland vertrauen 48 Prozent der Befragten der Europäischen Union. Damit sind die Umfragewerte in Bezug auf das Image der EU und das Vertrauen in die Union besser als seit über zehn Jahren. Am meisten Sorge bereiten den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union die gesundheitliche und die wirtschaftliche Lage, sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene.

Das Vertrauen in die Europäische Union ist im Vergleich zum Standard-Eurobarometer vom Sommer 2020 um 6 Prozentpunkte auf das höchste Niveau seit Frühjahr 2008 gestiegen. Das Vertrauen in die nationalen Regierungen (36 Prozent) und die nationalen Parlamente (35 Prozent) ist gesunken. Beide Werte bleiben aber höher als im Herbst 2019.

Die Umfragewerte für ein positives Bild der EU (46 Prozent) sind auf dem höchsten Stand seit Herbst 2009. Sie liegen jetzt um 6 Prozentpunkte höher als im Sommer 2020. Weniger Befragte hatten ein neutrales (38 Prozent, -2) oder negatives (15 Prozent, -4) Bild der EU.

In Deutschland haben 49 Prozent ein positives Bild der EU. In 25 Mitgliedstaaten (im Sommer 2020 waren es noch 13) sieht die Mehrheit der Umfrageteilnehmer die Union positiv. Am stärksten ausgeprägt ist dies in Portugal (76 Prozent) und Irland (75 Prozent).

EU-Kommission / 23.04.2021

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Written by Claudia Carmen

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